Der Volksmund weiß es schon seit Jahrhunderten: "Nichts ist umsonst, nicht einmal der Tod, denn der kostet das Leben." Und inzwischen kostet der Tod auch richtig viel Geld: Fast 3,7 Milliarden Euro haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr dafür bezahlt, dass ihre 821.000 Toten unter die Erde kamen. Im Durchschnitt, so hat die Stiftung Warentest ausgerechnet, müssen für eine Bestattung 4500 Euro veranschlagt werden. Wer es billiger möchte, kann mittlerweile auf "Discount-Bestattungen" im Internet zurückgreifen.
Das Online-Beerdigungsunternehmen "volksbestattung.de" beispielsweise wirbt seit kurzem mit einem bundesweiten Basis-Preis von 544 Euro um Kundschaft. Darin enthalten sind neben den wichtigsten Formalitäten die "Grundversorgung des Verstorbenen (einschließlich Hygiene- und Kleinmaterial)", die "Einkleidung mit einfacher Sterbewäsche" sowie der einfache Sarg "aus Kiefer, Vollholz, inklusive Sargausschlag-Unterteil". Das Angebot findet Abnehmer: In den ersten Wochen wurden die Dienste von "volksbestattung.de" bereits in 30 Fällen in Anspruch genommen.
Quelle: Stern.de<cite></cite>